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ZAHLENLOTTO, GLÜCK UND ZAHLEN = LOTTOZAHLEN

Eine kleine Geschichte der Lottozahlen (Lotto-Historie)
Ein halbes Dutzend Zahlen mit Kreuzchen auf einem Zettel getippt und dann die Hoffnung auf einen großen Gewinn. Die richtigen Lottozahlen in einer Lotterie zu tippen, bereitet den Menschen in Europa bereits seit über 500 Jahren Spannung und manchmal große Freude. In Holland und Italien gab es bereits im 14. Jahrhundert lotterieähnliche Glücksspiele. Einen genauen Nachweis einer Lotterieziehung von Lottozahlen ist aus dem Mai 1445 überliefert. Eine Lotterie zu organisieren ist nicht einfach. Ein komplexer Einzahlungs- und Auszahlungsplan ist erforderlich, um aus vielen kleinen Beiträgen einen großen Gewinn entstehen zu lassen. In Deutschland wuchs die Leidenschaft für die richtigen Lottozahlen vor allem über verschiedene Formen von Glücksspielen auf Jahrmärkten. Späterhin wurden oft kirchliche und soziale Projekte, z.B. der Wiederaufbau von Städten nach Großbränden, und natürlich auch leere Staatskassen mit Lotteriespielen finanziert. Herzöge, Kurfürsten und Könige finanzierten mit staatlichen Lotterien ganze Schlossanlagen.
Das echte Zahlenlotto, bei denen der Glücksspieler die Lottozahlen selbst wählt, ist in einer genauen Dokumentierung aus dem Jahre 1643 aus Italien überliefert. In Neapel entwickelte sich aus einem Wettspiel ein Zahlenlotto mit „5 aus 90“, das als „Lotto die Genova“ bekannt wurde. Fünf Lottozahlen konnten gezogen werden. Schon 1735 führte Kurfürst Karl Albrecht von Bayern ein staatliches Zahlenlotto in Bayern ein, um die leeren Staatskassen zu füllen. Wiederholt gab es Widerstand gegen die aufkommende Leidenschaft für die Lottozahlen. Den Armen würde das letzte Geld aus der Tasche gezogen, um die Paläste der Regierungen zu finanzieren, war der oft erhobene Vorwurf. Dies führte im Jahr 1862 sogar zu einem vollständigen Verbot des Zahlenlottos in Deutschland. Die Spannung mit dem Tippen der selbst gewählten Lottozahlen war über Jahrzehnte nur noch eingeschränkt über ausländische Lotterien möglich.
 
Die Erfolgsstory des Lottogewinnspiels 6 aus 49 in Deutschland
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde in Deutschland versucht, die Klassenlotterien wieder zu beleben. Doch da das Interesse daran zunächst gering war, entschlossen sich die Länder ab 1953 wieder dazu, das so lange verbotene Zahlenlotto neu einzuführen. Die Lottozahlen konnten in Deutschland wieder durch Kreuzchen auf Lottoscheinen vom Glücksspieler selbst gewählt werden.
Die Ziehung der Lottozahlen geschieht bis heute in öffentlichem Räumen – in Deutschland im staatlichen Fernsehen streng beaufsichtigt von einem Notar und Millionen von Zuschauern.
Geburtsstunde des modernen deutschen Zahlenlottos mit der Spielformel 6 aus 49 war am 9. Oktober 1955, um genau 16 Uhr, als ein Waisenkind die sechs Gewinnzahlen: 13, 41, 3, 23, 12, 16 zog. Die Lottofee war noch nicht erfunden und das Fernsehen war auch noch nicht live dabei. Nur 258.000 Spieler brachten einen Umsatz von nicht mehr als 515.000 DM. Die Bundesländer gründeten eigenständige Lottogesellschaften. Ein gemeinsamer Lottoblock wurde geschaffen, er schon ausschließlich beim Zahlenlotto mehr als 5 Milliarden Umsatz generiert. Die heute 16 Zentralen und 25600 Annahme- oder Verkaufsstellen der Lottogesellschaften sichern allein ca. 70000 Arbeitsplätze.
Die Umsatzkurve des Lotto 6 aus 49 stieg rasant. Schon mit den anfänglichen Einsätzen von 50 Pfennigen wurden bereits 1959 eine Milliarde Jahresumsatz erreicht. Bis 1967 waren es dann schon doppelt so viel. 1975 stieg der Umsatz auf drei, 1979 auf vier, 1982 auf fünf und bis 1986 aus sechs Millarden DM. Bis 1999 wurde in Gesamtdeutschland dann die Zehnmilliarden-Umsatzmarke erreicht.
Seitdem liegt der durchschnittliche Umsatz bei ca. 5 Milliarden Euro pro Jahr.
 

Lotto-Millionäre und Unglücksraben mit den richtigen Lottozahlen
Der erste Millionär im deutschen Lotto 6 aus 49 wurde am 2. September 1956 ermittelt.
Er gewann genau 1.043.364,50 DM. Das entspräche nach dem amtlichen Umrechnungskurs 533.463,80 Euro, der heutige Wert wäre aber inflationsbereinigt um ein Vielfaches höher. Den größten Einzelgewinn mit 23.919.517,10 Euro bisher (für 6 Richtige + Superzahl) erzielte am 25. Mai 2005 eine Person aus Baden-Württemberg. Die bisher größte Gewinnsumme der 6 aus 49 Lotterie mit 26.704.972,20 Euro konnten sich zwei Tipper aus Nordrhein-Westfalgen am 15. Dezember 2004 teilen. Der niedrigste Gewinn für 6 Richtige mit Superzahl wurde 1999 von 9 Gewinnern gewonnen. Er betrug 406.987,80 DM (208.089,56 Euro). Aber auch mit nur 6 Richtigen ohne Superzahl kann man über 4 Millionen Euro gewinnen. Diese konnte ein Spieler im Dezember 1999 verbuchen. Am 25. April 1984 aber erreichten 69 Gewinner mit 6 Richtigen nur jeweils eine Auszahlung von umgerechnet 8644,41 Euro.
In über 50 Jahren hat das Tippen der richtigen Lottozahlen fast 1500 Spieler zu Euro-Millionären gemacht. In D-Mark gerechnet wären das sogar über 4700 Millionäre. Jackpot-Gewinne mit über 5 Millionen Euro für die Gewinner gab es sogar schon über 100 Mal.

 

Die Lottozahlen – eine Fernsehgeschichte

 
Erstmals wurden die Ziehung der Lottozahlen 1956 in Deutschland durch das Fernsehen in die Häuser und Wohnungen gebracht. Zumindest in die Wohnzimmer, in denen zu dieser Zeit schon ein Fernseher vorhanden war. Regelmäßig an den Samstagen erfolgt in Deutschland seit dem 4. September 1965 die Ziehung der Lottozahlen live im Fernsehen.

Die Lottofee – eine fernsehkulturelle Tradition
Die Lottofee löst in Deutschland wohl neben dem Fußball die größten Emotionen im Fernsehen aus. Mit großem Charme strahlt sie seit 40 Jahren das Glück in die deutschen Wohnzimmer. Bis 1967 bezauberte Karin Dinslage, dann sogar drei Jahrzehnte lang Karin Tietze-Ludwig. Aktuell geben Franziska Reichenbacher samstags und Heike Maurer mittwochs die Entscheidung der Glücksgöttin Fortuna bekannt und teilen dem deutschen Fernsehpublikum mit, welche Lottozahlen die glücklichen Gewinner überraschen.

Die Lottozahlen im Fernsehstudio
Seit dem 2. April 2005 wird die „Ziehung der Lottozahlen“ in Europas höchstem Fernsehstudio, dem 53. Stockwerk des Main Towers von Frankfurt, ausgestrahlt. Die Lottofee Franziska Reichenbacher führt die Zuschauer vor dieser neuen eindrucksvollen Kulisse durch die nach der „Tagesschau“ beliebtesten Sendung im deutschen Fernsehen. In spielfilmreifer Kulisse werden die Lottozahlen nun auch im 16:9-Format produziert.
Seit Jahrzehnten werden die Lottozahlen direkt vor der „Tagesschau“ und dem „Wort zum Sonntag“ gezogen. Seit 1993 ist der exakte Sendetermin für alle Lottospieler an den Samstagen um 19.50 Uhr. In der Geschichte dieser fast 4 Jahrzehnte alten Sendung gab es zahlreiche Änderungen. Zeigten bis 1986 noch einfache Holzklötzchen auf dem Studiotisch die gezogenen Lottozahlen, so wurde ab dem 24. Mai 1986 eine elektronische Anzeigetafel eingeführt, auf der die gezogenen Zahlen nachzulesen waren.
Seit dem 7. September 1996 kam es wiederum zu einer Neukonzeption. Zusätzlich zu den „6 aus 49“ und der „Superzahl“ werden auch die Gewinnzahl des „Spiels 77“ sowie die Gewinnzahlen aus den Lotterien „Super 6“ und der „Glücksspirale“, letztere beiden ohne Gewähr, bekanntgegeben.
Die Ziehung der Lottozahlen selbst organisiert das Ziehungs-Team, das sich aus drei Mitarbeitern von Hessen-Lotto und einem Urkundsbeamten zusammensetzt. Assistenten legen die Kugeln ein, steuern die Ziehungsgeräte; der Leitende überwacht den Ablauf der Ziehung der Lottozahlen. Der Urkundsbeamte beurkundet die gezogenen Zahlen. Für den Zuschauer sind diese Mitarbeiter nicht sichtbar. Erst bei Pannen kann es sein, dass sie ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten.
Der Spieler, der zu Hause die Ziehung der Lottozahlen verfogt, kann sich davon überzeugen, dass alles korrekt abläuft. Die Fernsehkamera hält während der gesamten Ziehung die Einstellung auf das Ziehungsgerät. So können Millionen von Zuschauern verfolgen, dass die eigentliche „Arbeit“ bei der Ziehung der Lottozahlen vom Zufall getan wird. Zusätzlich zu der direkt auf die Ziehung gerichtete Kamera zeigt noch eine zweite, mit einer Kreisblende ausgestattete Kamera, die in die Becher fallenden Kugeln aus einer weiteren Perspektive. So wird die Ziehung der Lottozahlen synchron im Bild festgehalten.
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Die Lottozahlen und der verflixte Zufall
Manchem Lottospieler, der sich während der Ziehung der Lottozahlen dem großen Glück ganz nahe fühlte, brachte die Bekanntgabe der Gewinnquoten große Ernüchterung.
Anfang Mai 2003 brachten die „Sechs Richtigen“, die die Lottozahlen 5-14-23-32-41-48 getippt hatten, sage und schreibe 133 Gewinnern je nur eine Auszahlung von 26.000 Euro. Die relativ symmetrische Aufteilung der Lottozahlen, die von einem guten computeroptimierten Gewinnsystem niemals so ausgewählt worden wären, brachte auch den 16 Jackpot-Gewinnern „nur“ je 570.000 Euro. Die Spieler hatten die Lottozahlen mit Ausnahme der letzten Zahl 48 in 9er Schritten ausgewählt. 205 holländische Lottospieler erlebten am 18. Juni 1977 ein noch schlimmeres Debakel. Sie alle hatten 6 richtige Lottozahlen getippt und erhielten den geringsten Hauptgewinn in der Lottogeschichte mit je knapp 15.000 Euro. Viele Lottospieler tippen bei ihren Lottozahlen relativ einfache Zahlenreihen, wodurch die Auszahlungen im Gewinnfall dann meist sehr niedrig ausfallen.
Andere bevorzugen bestimmte Muster auf dem Tippfeld ihres Lottoscheines für die Auswahl der Lottozahlen. Ebenso werden häufig Geburtstagszahlen von Familienangehörigen gewählt. Auch hierdurch treten ungünstig wirkende Zahlenanhäufungen auf. Um Enttäuschungen beim Tippen der Lottozahlen
zu vermeiden, sollte man 5 Regeln berücksichtigen.
Das Tippverhalten der meisten Lottospieler folgt bestimmten Muster, wie kürzlich eine Schweizer Untersuchung gezeigt hat. Viele Spieler schließen sich schon durch ihre Zahlenkombinationen von einem wirklich großen Zahlengewinn aus, bevor die Ziehung der Lottozahlen überhaupt beginnt.
In einer großen Studie hat der Schweizer Prof. Hans Riedwyl herausgefunden, dass sich viele Lottospieler mit einfachen Zahlenkombinationen das Lottospiel zu einfach machen und ihren Lottoschein gleichsam entwerten. So wird z.B. die Zahlenreihe 01-02-03-04-05-06 für eine Wochenziehung manchmal bis zu 10000 Mal getippt. Ein gut ausgefüllter Lottoschein, auf dem die Lottozahlen intelligent ausgewählt wurden, hat also wesentlich höhere Gewinnchancen oder anders gesprochen ist viel mehr wert als ein Lottoschein, der weniger geschickt getippte Lottozahlen enthält.
Es ist also sehr sinnvoll, auch an das Tippverhalten seiner Mitspieler zu denken, wenn man die Lottozahlen tippt.
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Die sechs goldenen Regeln für das richtige Tippen der richtigen Lottozahlen
  1. Keine waagerechten, senkrechten oder diagonalen Muster tippen! Auch nicht in einer Kombination von z.B. 3 senkrecht und 3 waagerecht.
  2. Arithmetische Zahlenreihen, also z.B. 06-12-18-24-30 usf. sind zu vermeiden! Immer daran denken, dass bei einer so großen Zahl von Spielern auch sehr originelle Muster oft auftreten können.
  3. Vermeiden Sie auf dem Tippschein Muster, Symbole, Bilder, Buchstaben usf.! Lösen Sie sich von der zufälligen Begrenzung der Zahlen auf dem Tippschein. Hiernach ein Zufallsmuster bilden zu wollen, hieße im engen Rahmen des grafisch vorbestimmten Zahlenfeldes zu bleiben.
  4. Vorsicht bei dem Angebot: "Zufallszahlen tippen"! Ob diese Zahlen wirklich so zufällig sind, hängt vond der Qualität des zugrundeliegenden Algorithmus ab. Hinzu kommt, dass die Zahl der umlaufenden Lizenzen hoch sein kann und die Software nicht gut genug ist, um diese Häufigkeit zu berücksichtigen. Auch der Zufall kann eine sehr relative Größe sein!
  5. Keine Personendaten setzen! Viele Spieler setzen die Geburtsdaten von Familienangehörigen und Freunden. Da hierfür dann aber nur max. 31 Tage, bzw. 12 Monate als Grundlage für das Tippen der Lottozahlen gelten, werden die Zahlen 01 bis 31 und besonders die Zahlen 01 - 12 beim Tippen oft zu häufig gewählt. Wichtig ist also, auch immer einige hohe Zahlen zu setzen.
  6. Wenn Sie Lotto mit System spielen wollen, versuchen sie es mit einem intelligenten System, wie z.B. mit dem Winnersystem MELM auf dieser Seite.
 
Die Lottozahlen und die Magie
David Copperfield, der wohl berühmteste Magier der Welt, tippte in einer Aktion in der Fernsehsendung „Wetten, dass ...?" am 17. Februar 2001 in Göttingen, dass er die Ziehung der Lottozahlen vom 13. Oktober 2001 vorhersehen kann. Am Abend des 13. Oktobers war dann das perfekte Ergebnis wirklich eingetreten. Der größte Zauberkünstler der Welt verliert keine Wette! Beaufsichtigt von einem Notar und Millionen von Zuschauern wurde in der Februar-Sendung ein Zettel und eine Audio-Cassette mit den angeblich richtigen Lottozahlen in eine Truhe gesteckt. Diese Truhe wurde dann vor Ort versiegelt und dem Notar übergeben. Unter Beobachtung einer Kamera, die live mit dem Internet verbunden war, wurde die Truhe bis zum 17. Oktober in der Eingangshalle des ZDF-Gebäudes hinter Plexiglas aufbewahrt.
Die Enthüllung der von Copperfield getippten Zahlen brachte in der „Wetten, dass ...?-Sendung“ am 13. Oktober in München das sensationelle Ergebnis – die vom Magier getippten Lottozahlen stimmten mit den wenige Stunden zuvor gezogenen Lottozahlen überein. Wie ist das möglich? Die nüchterne Erklärung von David Copperfield lautete: "Es gibt keinen Trick, an dem man herumknobeln kann. Es ist mehr ein Experiment und eine mentale Geschichte, ein Spiel mit Zahlen. Ich verrate jetzt mal ein Geheimnis: Sich abends ins Bett legen, sich konzentrieren, fest an sich glauben und einschlafen. Wenn man mitten in der Nacht erwacht, sofort die Zahlen aufschreiben". So einfach geht das mit den Lottozahlen! David Copperfield hat die richtigen Lottozahlen aus 13.983.816 möglichen Kombinationen, die sich aus den 6 aus 49 ergeben können, erraten. Vielleicht sollten normal begabte Spieler es lieber mit einem computeroptimierten Gewinnsystem versuchen.
 
Uri Geller und die Lottozahlen
Konkreter wird der bekannte Magier und Zauberer Uri Geller, wenn es um die Lottozahlen geht. Er behauptete in einen Interview mit der Bild-Zeitung, dass Zahlen eine geheime Magie haben. Lottozahlen könnten auch gewissermaßen beschworen werden. Der heute 57-Jährige Magier, der einst durch das Löffelbiegen berühmt wurde, verriet den Bild-Lesern, dass z.B. die Zahl 11 eine besonders starke Zahl sei und zwar in allen Variationen und Multiplikationen. Also 11, 22, 33, 44 seien hervorragend geeignet. Weiterhin behauptet Geller, dass Zahlen eine besondere Magie innewohne, eine Verbindung zum Universum, zu unserer Seele und Psyche. „Selbst in verschiedensten Religionen, wie dem jüdischen Glauben oder auch der Bibel, kommen immer wieder Nummern vor. Die 11 ist auch da wiederum eine sehr energiegeladene Zahl. Die String-Theorie (Theorie über die Entstehung des Universums) hat herausgefunden, daß es 11 parallele Universen gibt.“ Auf die Frage, ob es noch mehr magische Zahlen als die 11 gebe, antwortete Geller: „Die 38 ist eine gute Zahl, weil 3+8=11 ist – also wieder 11. Außerdem wird die 38 oft gezogen. Genauso wie jede andere Addition, die 11 ergibt. Also 7+4 oder 6+5.“ Noch ein Tip für den Lottoschein: „Wählen Sie auch die Geburtstage der Kinder, die haben stärkeren Einfluß auf das Glück als der eigene Geburtstag.“ Geller ist überzeugt, dass: „Würfel und Lottozahlen fallen, weil Menschen die richtige Einstellung dazu haben. Die Gewinner sind positive, offene Personen, die an die Kraft der gedanklichen Kräfte glauben. Sie sind keine Skeptiker, sondern Menschen, die spirituell beeinflußt sind, an Gott glauben".
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Lotto, Chaostheorie und Gewinnquoten
Da die Lottozahlen ein völlig unregelmäßiges, unvorhersagbares System sind, eignen sich die mathematische Theorie des Chaos eigentlich hervorragend für das Tippen der Lottozahlen. Doch wie könnte man aus den Erkenntnissen der Chaostheorie ein geschickte Strategie für das Lottospielen ableiten? Ein Chaosforscher versucht mit chaotische Systemen umzugehen, indem er übergeordnete Systeme sucht, in denen Ordnungsstrukturen erkennbar sind. Doch welche sind die übergeordneten Systeme beim Lotto? Die Chance 6 Richtige beim Lotto zu tippen ist extrem gering. Aber es gibt noch ein weiteres übergeordnetes System, dass unsere Lottozahlen beeinflusst – das sind die Gewinnquoten, die jede Woche von neuem festgelegt werden. Da beim Lotto die Hälfte der Einnahmen wieder als Gewinn ausgeschüttet wird, bleibt für die Gewinner nicht viel übrig, wenn es zuviele Gewinner gibt. Doch wie kann man auschließen, dass man – falls man die richtigen Lottozahlen getippt hat – dies möglichst als einziger Mitspieler getan hat? Die Gewinnwahrscheinlichkeit ist konstant und beträgt immer 1 : 13.983.816, also bei zwei Reihen pro Woche durchschnittlich einen Sechser in 140.000 Jahren.
Aber die Gewinnquoten können Sie wirklich beeinflussen! Und wie dies geht, haben wir Ihnen beeits etwas weiter oben – in den 6 goldenen Regeln für das richtige Tippen der Lottozahlen – dargelegt.
Wählen Sie also möglichst zuverlässige zufällige Lottozahlen auf ihrem Tippschein! Die Wahrscheinlichkeit, so im Lotto zu gewinnen, wird damit nicht größer, aber die Wahrscheinlichkeit im Falle des Gewinns einen wirklich hohen Gewinn zu erzielen, steigt immens.
 
Ein Lottozahlen-Witz
Die richtigen Lottozahlen sind wie kleine Kinder: Bleiben immer ungezogen!
 
6 Richtige aber die falschen richtigen Lottozahlen
Unglück im Glück hatten 124 deutsche Lottospieler am 4. Oktober 1997. Sie erlebten eine große Enttäuschung als sie erfahren mussten, dass ihre sechs Kreuzchen, ihre sechs richtigen Lottozahlen, die sie in Form eines „U“ in das rechteckige Zahlenfeld gesetzt hatten, von den über hundert anderen Spielern auch so zielsicher richtig getippt worden waren. Die 124 Spieler gewannen jeweils "nur" 50'000 D-Mark.
Auch Nachahmung kann solche unglücklich-glücklichen Folgen haben. 205 Spieler gewannen im Juni 1977 mit 6 richtigen Lottozahlen, die eine Woche zuvor schon beim niederländischen Lotto gewonnen hatten.
 
Die häufigsten Lottozahlen
Reizvoll ist das Zählen der Lottozahlen, die besonders häufig oder selten gezogen wurden. Die in über 50 Jahren am häufigsten gezogene Lottozahl ist die 32. Am seltensten wurde ausgerechnet die zuallererst gezogene Lottozahl – die 13 – gezogen. Die meistgezogene Superzahl ist die kleine
Zahl 4.
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Die Wissenschaft und die Lottozahlen
Anbieter von guten Lottospielsystemen gibt es wenig, von sehr vielen minderwertigen Lottosystemen recht viel. Dass aber auch die Wissenschaft sich der Ermittlung der richtigen Lottozahlen widmet, zeigt eine Projektgruppe der Universität Hohenheim. Dort versuchen Forscher nun, wissenschaftlicher exakt zu ergründen welche Lottozahlen unermesslich reich machen können. Falls sie denn gezogen werden sollten. Voll Unverständnis schütteln die Wissenschaftler ihre klugen Köpfe, wenn sie sehen, dass die Leute so oft diagonale, horizontale Zahlenreihen und die ersten Sechs als ihre scheinbar originellen Lottozahlen tippen würden. Die Leute denken dann, dass niemand so blöd sein könne, auf die ersten Sechs zu setzen und sehen darin ihre große Chance. Doch genau das tun viele andere auch. Karl Bosch ist Professor für Mathematik an der Universität Hohenheim bei Stuttgart und als Mitglied der neu eingerichteten Forschungsstelle für Glückspiel sozusagen Deutschland erster Lotto-Professor. Mit seinen Forscherkollegen widmet er sich verschiedenen Aspekten des Glücksspiels – von der Spielsucht über ökonomische und statistische Aspekte des großen Gewinns. Wenn ein großer Jackpot nicht geknackt wurde, ist Prof. Bosch ein gefragter Interview-Partner für Radiosender oder das Frühstücksfernsehen. Dann erzählt er das, was auch in seinen Lottobüchern zu lesen ist: Ganz gleich, welche Lottozahlen
man auch wählt, die Chance auf einen großen Gewinn ist immer gleich. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Lottozahlen von der vorigen Ziehung wiederholen, ist genauso hoch, wie die Wahrscheinlichkeit für alle anderen Zahlenkombinationen auch. Man müsse ihn also nicht anrufen und nach einem Tipp fragen. Eine hohe Quote sei das entscheidende. Daher seien Lottozahlen zu spielen, die kein anderer hat. 1999 hatten einmal 38.000 Spieler 5 Richtige mit den Lottozahlen 2,3,4,5,6 und gewannen jeweils 380 D-Mark. Ein ungelöstes Rätsel der Mathematik aber z.B. sei noch, wie viele Reihen man auf einem Lottoschein ankreuzen muss, um sicher einen Dreier zu haben. „Zur Überprüfung müsste man aus allen möglichen 13983816 Tippreihen jeweils 85 auswählen und diese wiederum mit allen möglichen 13983816 vergleichen mit dem Ziel, 85 Tippreihen zu finden, die bei jeder Ziehung mindestens zu einem Dreier führen.“ Es gebe keinen Computer, der dies simulieren kann. Mehr zu der minimalen Anzahl der Spielreihen, die man bespielen muss, um einen 3er sicher zu gewinnen, können Sie auf unserer Seite zur Lottosoftware nachlesen. Ansonsten seien Lotto und andere Glücksspiele (Keno,
Glücksspirale, Spiel 77, Super 6 usw.) aus mathematischer Sicht eigentlich ziemlich gut erforscht. So Prof. Bosch in einem Interview. Sorge bereite den Forschern hinsichtlich des Suchtverhaltens nicht das Lotto, sondern vor allem die boomenden Internet-Casinos. Das Sucht-Verhalten hierzu sei noch völlig unzureichend erforscht. Ebenso verrückt seien die völlig sinnlosen Fernsehglücksspiele bei denen die Zuschauer teuer anrufen könnten, aber nichts gewinnen. Prof. Bosch spielt übrigens auch privat Lotto. Aber in Maßen – und nicht als Forscher.Dann gibt es also doch noch Hoffnung – wenn auch der Lotto-Professor noch gewisse Hoffnungen mit dem Tippen der Lottozahlen verbindet.
 

Der Mensch, der Zufall und die Lottozahlen

 
Lottozahlen fallen zufällig – oder nicht! Nachdem schon Parapsychologen und Magiers behauptet haben, dem Zufall auf die Schliche kommen zu können – ja sogar Lottozahlen vorhersehen zu können, sollten wir uns der Erforschung des Zufalls einmal streng wissenschaftlich zuwenden. Die Wissenschaft vom Zufall ist nicht leicht zu erforschen. Der menschliche Verstand ist nicht gerade gut geeignet, um mit Zufallsphänomenen zurecht zu kommen. Der Mensch selbst ist – das zeigt sich bei vielen Glücksspielen – ein eher schlechter Zufallsgenerator.
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Die Wahl der Lottozahlen aus Sicht der Psychologie
Psychologen haben sich diesem Thema zugewandt und das Verhältnis von Psyche und Zufall untersucht. Ein einfaches Experiment: Wenn Versuchspersonen sich eine Reihe von Würfelergebnissen ausdenken sollen– also gleichsam im Kopf selbst die Würfel fallen lassen sollen - weichen diese Ergebnisse erheblich von real gewürfelten ab.
Dabei gibt es zwei wesentliche Unterschiede:
Bei den real gewürfelten Zahlen kommen immer wieder Kombinationen von drei, vier und manchmal mehr Kombinationen vor. Rein zufällige Wiederholungen. Der Mensch jedoch empfindet solche kleinen zufälligen Häufungen als unnatürlich. Weiterhin achten Menschen auf eine gewisse Gleichverteilung der Ergebnisse. Längere starke Abweichungen mögen sie nicht. Bei den Lottozahlen wählen viele Spieler Zahlen, die lange nicht gefallen sind. Doch auch dabei berücksichtigte der menschliche Zufallsgenerator im Gehirn nicht, dass dies alles noch einer normalen Verteilung angesichts der unglaublich hohen Zahl von möglichen Kombinationen etwas der Lottozahlen entspricht. Es gibt also keinen Zwang zum Ausgleich, sondern nur eine Annäherung an einen Erwartungswert. Auch die Lottokugeln haben kein Gedächtnis, schon gar nicht die Lottofee, wenn sie die Auslosungsmaschine in Gang setzt.
Auch die Neurobiologen haben sich mit der menschlichen Wahrnehmung des Zufalls befasst. Sie stellten fest, dass Menschen überzeugt davon sind, dass in ihrem Leben bestimmte Muster und Wiederholungen eine Rolle spielen. Der Hang zu Mustern ist dem Menschen fast angeboren. Die Lieblingszahlen bei der Auswahl der Lottozahlen zu tippen, bestimmte Muster auf dem Lottoschein zu wiederholen, sind im zufallsmathematischen Sinne unsinnig und für die Auszahlung im Gewinnfall wegen der Lottoquoten sogar ungünstig.
Dennoch gebe es diesen Neigung des Menschen, der sich hierdurch Sicherheiten verschaffen, in Mustern z.B. einen Sinn erkennen möchte. Man möchte nicht an Zufälle glauben – auch nicht beim Lottospielen. Die Neigung der Spieler, bestimmte Zahlen zu bevorzugen, etwa Geburtsdaten, die bei der Gesamtzahl der Lottozahlen zu einer Häufung von niedrigeren Zahlen führt, ist für die Wissenschaftlicher ein irrationales Verhalten, das falsch ist, da es zu niedrigeren Quoten führt. Leider veröffentlichen die staatlichen Lotteriegesellschaften nicht die getippten Lottozahlen – möglicherweise würden sich viele Lottospieler etwas enttäuscht über die verringerten Chancen für ihre Lieblingslottozahlen dann vom Lottospiel zurückziehen. Nur auf den Zufall angewiesen zu sein, gefällt auch nicht jedem.
Der Mathematiker Karl Bosch hatte jedoch Zugang zu fast 7 Millionen Tippreihen, die ihm die baden-württembergische Lottogesellschaft zugänglich gemacht hatte. Es zeigten sich erstaunliche Häufungen bei der Auswahl der Lottozahlen. So war die am häufigsten getippte Zahl die 19, dann folgten die 9, 7, 17, 10, 11.
Solche Erkenntnisse nutzen auch Spielergemeinschaften. Hier werden die ausgewählten Lottozahlen an möglichst hohen Quoten orientiert. Doch dann muss der Lottospieler seinen Gewinn auch mit vielen Mitspielern teilen. Hinzu kommen die Gebühren für das Unternehmen, dass die Spielergemeinschaften organisiert. Individuelle Spielsysteme
wie das kostenfreie Winnersystem Melm auf dieser Seite sind da für den individuellen Gebrauch deutlich besser geeignet.
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Der Zufall als Produkt des Chaos
Den mathematisch exakten Zufall zu erzeugen, ist nicht eben leicht. Mathematiker verweisen gern auf die reinen Ergebnisse mathematischer Formeln. Doch diese funktionieren nur unter idealtypischen Bedingungen. In der realen Welt werden Ereignisse fast immer – und sei es auch nur minimal – beeinflusst. Der reine Zufall existiert nicht. Daher nennen wir Zufallserscheinungen, die von anderen Ereignissen beeinflusst werden auch chaotische Systeme. Zufallsgeneratoren, Roulettemaschinen, die geworfenen Würfel sind sogenannte chaotische Systeme. Chaos bedeutet in diesem Zusammenhang die empfindliche Abhängigkeit des Ergebnisses von den Anfangsbedingungen. Ein nur minmaler Unterschied in den Anfangsbedingungen kann zu großen Abweichungen im Ziel führen. Dies lässt sich z.B. beim Roulettespiel gut nachvollziehen. Der Beobachter, der die genauen Positionen, Materialeigenschaften und Geschwindigkeiten der sich bewegenden Teile ganz genau nachvollziehen könnte, wäre in der Lage, das Ergebnis unter gewaltigem rechnerischen Aufwand exakt zu bestimmen. Die Lottomaschine mit ihren 49 bewegten Kugeln, die dann zu den 6 Lottozahlen in die Plexiglas-Gefäße purzeln ist ein so komplexes chaotisches System, dass jede Berechnung ausgeschlossen ist. Die Lottomaschine hat einfach zu viele bewegte Teile. Anders verhält es sich beim Roulette. Dies wurde und wird gelegentlich von sehr gut beobachtenden oder mit Taschencomputern ausgestatteteten Spielern überwunden.
 

Wahrscheinlichkeit und Lottozahlen – Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung

 
Lottozahlen kann man zur Veranschaulichung auch einmal streng im Sinne der Wahrscheinlichkeitsrechnung betrachten. Dies kann besonders hilfreich sein, wenn man sich etwa die Spielsysteme der großen Lottofirmen anschaut, deren Gewinnprognosen auf den ersten Blick verführerisch erscheinen.
Um zu verstehen, wie das Lotto funktioniert, sollte man wissen, was ein zufälliges Ereignis ist und wie Wahrscheinlichkeiten berechnet werden. Dazu muss man nicht Mathematik studiert haben.
Nun wird in Kürze auf die grundlegenden Begriffe und Zusammenhänge einzugehen sein. Die Ziehung der Lottozahlen 6 aus 49 eignet sich besonders gut dafür.
Das Ziehungsgerät ist einer Trommel, die 49 identische Kugeln enthält. Diese Kugeln sind in fortlaufender Reihenfolge numeriert. Die Konstruktion gewährleistet die korrekte Durchmischung der Kugeln – damit wird es dem reinen Zufall überlassen, welche Kugel als nächstes gezogen wird. Da die Kugeln identisch sein sollten, kann davon ausgegangen werden, dass, daß bei auf sehr, sehr lange Sicht, genauer gesagt, bei unendlich vielen gezogenen Kugeln alle Kugeln gleich häufig gezogen werden. Keine Kugel wird häufiger als andere erscheinen. Das Ziehungsgerät ist also ein nahezu vollkommener Zufallsgenerator, der die Lottozahlen von 1 bis 49 rein zufällig ausgibt.
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Wahrscheinlichkeitsrechnung beim Lotto ist nicht so kompliziert
Die Wahrscheinlichkeit der Ereignisse bei der Lottozahlenziehung zu berechnen ist gar nicht schwer. Dazu genügt etwas Phantasie. Man sollte einmal im Kopf nur mit der Vorstellungskraft die Ziehung der Lottozahlen nachvollziehen. Als Spiel kann man sich vorstellen, dass immer nur eine Kugel von den 49 Kugeln gezogen wird. Anschließend wird diese gezogene Kugel zurückgelegt und das Spiel beginnt von neuem. Dazu geben wir einen Tipp ab, welche Kugel als nächstes gezogen wird, führen die Ziehung aus und legen die Kugel dann zurück in die Trommel.
Die Wahrscheinlichkeit ist also sehr leicht zu ermitteln. Alle Kugeln haben die gleiche Wahrscheinlichkeit gezogen zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei unserer 1-Kugel-Ziehung der Tipp richtig ist, ist also exakt 1:49. Im allgemeinen Sprachgebrauch würde man zwar 1 zu 49 sagen, doch mathematisch korrekt ist 1 dividiert durch 49 oder 1 geteilt durch 49. Der sich hieraus ergebende Wert ist ungefähr 0,0204, oder in Prozenten ca. 2,04%.
Es ist also sehr einfach, die Wahrscheinlichkeit für die Ziehung der ersten Kugel bei den Lottozahlen zu berechnen. Diese hat immer die Wahrscheinlichkeit von 2,04%. Dabei spielen die vorangegangenen Ziehungen absolute keine Rolle. Auch wenn die Kugel in unserem ausgedachten Spiel 17 Mal hintereinander gezogen würde, betrüge die Wahrscheinlichkeit für die Ziehung dieser Kugel bei der nächsten Ziehung wiederum ca. 2,04%. Die Lottokugel hat also kein Gedächtnis – für sie ist jede Ziehung gleich. (Dabei ist aber darauf hinzuweisen, dass die Wahrscheinlichkeit des zusammenhängenden Ereignisses, dass z.B. 100 Mal die Kugel 5 gezogen wird, äußerst gering ist. Das ist eine andere Wahrscheinlichkeit als das Einzelereignis. Zu der Erklärung hierfür kommen wir nun).
Beispiel 2:
Wir stellen uns wieder vor eine Kugel zu ziehen. Die Wahrscheinlichkeit für das richtige Erraten dieser Kugel liegt wie gesehen bei 1 : 49. Nun legen wir diese Kugel zurück und raten wiederum ein zweites Mal für die Ziehung der zweiten Kugel – wie hoch ist nun die Wahrscheinlichkeit zweimal hintereinander die richtige Kugel zu erraten?
Für die Ziehung der ersten Kugel gibt es 49 Möglichkeiten. In unserem Spiel für die Ziehung der zweiten Kugel noch einmal 49 Möglichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisse kann man sehr leicht ausrechnen, wenn man sich die Anzahl der Kombinationen vorstellt. Wenn in der ersten Ziehung z.B. die Kugel 4 gezogen wird, gibt es für die Ziehung der zweiten Zahl noch einmal 49 Möglichkeiten. Jeder zuerst gezogenen Zahl können also jeweils 49 weitere zugeordnet werden. Es ergeben sich also 49 x 49 = 2401 mögliche Kombinationen für die beiden Ziehungen unserer fiktiven Lottozahlen.
Die Wahrscheinlichkeit nun diese beiden Lottozahlen richtig zu ziehen beträgt daher genau 1 : 2401, also ca. 0,00042 oder anders gesagt 0,042%. Wohlgemerkt – die Ziehungswahrscheinlichkeit für die erste Lottozahl hat sich nicht geändert – die Wahrscheinlichkeit für das Gesamtereignis wird aber deutlich geringer.
Wenn wir unser Spiel mit den 1 aus 49 weiterdenken, sehen wird, dass mit jeder zusätzlichen Ziehung die Anzahl der Kombinationsmöglichkeiten wiederum um den Faktor 49 steigt. Bei beispielsweise 6 Ziehungen ergeben sich also insgesamt 49 * 49 * 49 * 49 * 49 * 49 = 13.841.287.201 Möglichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit, daß Sie alle Zahlen in der richtigen Reihenfolge erraten, beträgt folglich nur ca. 1 zu 14 Milliarden oder anders ausgedrückt 0,0000000072%.
In der Mathematik benutzt man also dann für die Wahrscheinlichkeit des Gesamtereignisses die Formel Wges. = 49^6 (sprich: 49 hoch 6).
Des Weiteren wird an dieser Stelle auf die Regeln und den Vergleich der Wahrscheinlichkeiten im Lotto gegenüber der Lotterie Eurojackpot verwiesen.
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Die Wahrscheinlichkeit für das deutsche Lotto 6 aus 49
Nun ist nur noch die kleine Sache in unserem Beispiel zu ändern, dass die Lottozahlen nacheinander gezogen werden, ohne dass die Kugeln wieder zurückgelegt werden. Dadurch ist ausgeschlossen, dass eine der Kugeln zweimal gezogen wird. Das Lotto 6 aus 49 wird also nun in 6 aufeinander folgende Spiele eingeteilt: 1 aus 49, 1 aus 48, 1 aus 47, 1 aus 46, 1 aus 45 und 1 aus 44.
Unerheblich ist dabei die Reihenfolge der gezogenen Lottozahlen. Ohne eine besondere mathematische Formel zu bemühen, kann man nun die Wahrscheinlichkeit für die richtigen Lottozahlen bei der Lotterie 6 aus 49 ausrechnen. Wenn man z.B. n Zahlen in einer beliebigen Reihenfolge sortieren möchte, kann man dies mit Hilfe der Fakultätenrechnung machen. Die Fakultät für kleine Zahlen berechnet sich mit
n! = n* (n-1)*(n-2)*(n-3)*(n-4)*...*1.
Im Beispiel „6 aus 49“ ist n = 6. Die Fakultät von 6 berechnet sich mit 6! = 6*5*4*3*2*1 = 720.
Es gibt also genau 720 Möglichkeiten 6 Zahlen in unterschiedlicher Reihenfolge zu schreiben, ohne dass eine Kombination doppelt da sein wird. Wie hoch ist demnach nun die Wahrscheinlichkeit für 6 Richtige bei den Lottozahlen?
Zunächst zur Berechnung der möglichen Kombinationen für alle Lottozahlen:
E6 = (49 * 48 * 47 * 46 * 45 * 44) / (6 * 5 * 4 * 3 * 2 * 1) = 13.983.816 .
Mit dem Kehrwert lässt sich die Wahrscheinlichkeit für 6 richtige Lottozahlen berechnen:
1 / 13.983.816 = 0,0000000715 = 0,00000715%
Dem Jackpot zu knacken ist allerdings noch schwieriger. Denn hier haben die Lottogesellschaften noch die Superzahl als zusätzliche Bedingung dazu gefügt. Mathematisch ergibt sich nun eine Kombination von "6 aus 49" verbunden mit einer darauf folgenden"1 aus 10". Es wird also eine weitere Wahrscheinlichkeit in Höhe von 10 Kombinationen darauf gesattelt.
Die Kombinationsmöglichkeiten erhöhen sich um den Faktor 10 auf 139.838.160.
Die Wahrscheinlichkeit den Jackpot zu knacken beträgt daher nur noch verschwindend geringe 0,0000000072, was 0,00000072% entspricht.
Trotz allem ist Lottospielen, das Ratespiel um die richtigen Lottozahlen für viele Menschen seit Jahrhunderten eine faszinierende Sache.
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